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Gnomkleintenrek

Taxonomie

Königreich:Animalia
Stamm:Chordata
Klasse:Mammalia
Ordnung:Afrosoricida
Unterordnung:Tenrecomorpha
Familie:Tenrecidae
Gattung:Microgale
Spezies:Microgale pusilla

Natürliches Verbreitungsgebiet und Lebensraum

Der Gnomkleintenrek ist endemisch auf Madagaskar und kommt im östlichen Regenwaldgürtel sowie auf den zentralen Hochebenen in Höhenlagen von etwa 530 bis 1670 m vor. Er bewohnt unberührte und leicht gestörte feuchte Tiefland- und Bergwälder und wurde sogar in Sumpfgebieten, auf bewässerten Flächen und Weideland in Waldnähe nachgewiesen. Seine Fähigkeit, in veränderten Landschaften nahe Reisfeldern zu überleben, deutet auf eine für eine so kleine Art ungewöhnliche Anpassungsfähigkeit hin.

Körperliche Merkmale

Dieser extrem kleine Tenrek misst nur 47–56 mm in der Kopf-Rumpf-Länge, sein Schwanz ist mit 65–77 mm etwas länger, und er wiegt typischerweise zwischen 2,5 und 4 g. Sein rötlich-braunes Rückenfell bildet einen starken Kontrast zum graubraunen Bauchfell. Kleine Ohren, zierliche Pfoten und eine schmale Schnauze, gepaart mit dem unverhältnismäßig langen Schwanz, zeugen von Anpassungen an ein Leben im dichten Laubstreu oder Unterholz.

Verhalten und Lebensstil

Diese Art sucht ihre Nahrung im niedrigen Unterholz und gelegentlich sogar in niedrigen Sträuchern. Mithilfe ihrer mit Schnurrhaaren besetzten Schnauze und ihres wendigen Schwanzes navigiert sie durch Laubstreu und weiche Untergründe. Sie ist überwiegend nachtaktiv und verbringt die ganze Nacht hindurch Zeit mit ihrer Einzelgänger-Lebensweise. Über detaillierte Aktivitätszyklen, Nistgewohnheiten oder Sozialverhalten ist außer der Annahme schneller, bodennaher Fortbewegung nichts bekannt.

Kommunikation

Es gibt keine direkten Beobachtungen von Kommunikation bei dieser Art. Wie ihre nahen Verwandten nutzt sie wahrscheinlich Duftmarkierungen und taktile Reize in kurzen Interaktionen oder bei der Brutpflege, aber es wurden keine Lautäußerungen, Ultraschallsignale oder andere Kommunikationsformen dokumentiert.

Ernährung in freier Wildbahn

Obwohl keine spezifischen Studien zu ihrer Ernährung vorliegen, wird angenommen, dass sich diese Art von Insekten ernährt und kleine Wirbellose wie Insekten und Larven aus der Laubstreu und dem Boden aufnimmt. Ihre geringe Größe und ihr hoher Stoffwechsel erfordern, ähnlich wie bei anderen Kleintenreks, häufige Nahrungssuche.

Fortpflanzung und Lebenszyklus

Über ihre Fortpflanzungsbiologie ist so gut wie nichts bekannt. Im Januar wurde ein Weibchen mit drei Embryonen gefunden, was auf eine Fortpflanzung während der Regenzeit hindeutet. Tragedauer, Wurfgröße, Entwicklung der Nachkommen und Zeitpunkt der Geburt sind weiterhin unerforscht und werden lediglich von verwandten Arten abgeleitet.

Bedrohungen und Erhaltungsstatus

Der Gnomkleintenrek wird von der IUCN als „nicht gefährdet“ eingestuft. Diese Einschätzung basiert auf seiner relativ weiten Verbreitung und der vermuteten Häufigkeit in geeigneten Lebensräumen. Seine Fähigkeit, auch wenig gestörte Gebiete wie Sumpfränder und die Umgebung von Reisfeldern zu besiedeln, deutet auf eine hohe ökologische Flexibilität hin. Lebensraumverlust stellt jedoch weiterhin eine potenzielle Bedrohung dar, und genaue Populationsentwicklungen sind nicht bekannt.

Diese Art in Gefangenschaft

No records exist of this species being kept or bred in captivity. It is not housed in zoological collections or private holdings, and there are no established husbandry protocols. Its tolerance of captivity remains entirely unexplored.

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